Grußwort der Bundesministerin
für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, schreibt zum Wettbewerb 2011/2012:
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„Mit jeder neu erlernten Sprache erwirbt man eine neue Seele“, heißt es in einem tschechischen Sprichwort. Fremdsprachenlernen erweitert den eigenen Horizont und schafft Zugang zu anderen Denkweisen, Kulturen und zu fremder Literatur – und vor allem zu Menschen anderer Nationen, mit denen man sich sonst nur schwer verständigen könnte. Fremdsprachenkenntnisse sind aber nicht nur eine große persönliche Bereicherung, sie eröffnen auch neue berufliche Perspektiven in unserer international verwobenen Gesellschaft. Und: Das Erlernen und Beherrschen einer fremden Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für eine gute Zukunft in unserer einen Welt.

Deshalb geht es beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen um bedeutend mehr als die Fähigkeit, sich in einer oder sogar mehreren fremden Sprachen auszudrücken, Begriffe und Bedeutungen zu übersetzen und richtig anzuwenden. Es geht darum, Verschiedenheit zu erfahren, sie zu überbrücken und für sich als Bereicherung zu empfinden.

Junge Menschen können beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen ihre Talente unter Beweis stellen. Und sie haben die Gelegenheit, andere Sprachtalente kennenzulernen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Fremdsprachenwettbewerb 2011 wünsche ich viel Erfolg, viele spannende Eindrücke und interessante Erlebnisse beim Kennenlernen fremder Kulturen und weiterhin viel Spaß beim Erlernen neuer Sprachen."

Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung